Vorteile einer durch DISGAS entgasten Anlage


In jeder modernen Heizanlage mit geschlossenem System, ist dessen Wasser mit Gas gesättigt und zum grössten Teil übersättigt.
Diese Übersättigung wird verursacht durch gleichbleibenden Anlagendruck jedoch stark veränderte Wassertemperatur.

Tag und Nachtabsenkung oder Winterbetrieb zu Sommerbetrieb.

Das physikalische Gesetz besagt, dass bei gleichem Druck die Sättigung bei hoher Temperatur niedriger ist als bei tiefer Temperatur. (Henrysches Gesetz) Siehe Henry-Diagramm.
Darum sind Entlüfter in der Heizungsanlage ungeeignet. Da im Vorlauf eine hohe Temperatur mit geringer Sättigung und hohen Druck im Heizungsraum (Keller) vorhanden ist. Denn je höher der Druck, umso schlechter die Funktion eines konventionellen Entlüfters.

Mikroblasen entstehen erst bei übersättigtem Wasser.

Was ist bei Niedertemperatur-Heizungsanlagen?

Hohe Sättigung bei tiefen Temperaturen in Heizanlagen um 30° bei einem
Anlagendruck > 1,5 bar ergibt eine schlechte Wärmeübertragung.
Nur entgastes Heizungs- oder Kühlwasser (Medium) mit einem sehr niedrigem Restgasgehalt bewirkt eine absolut einwandfreie Wärmeübertragung von der Wärmequelle auf Radiatoren, Fussboden-, Wand- und / oder Deckenbeizungen.

Das wichtigste bei den Entgasungsgeräten ist eine Gaserkennung.

Ein solches Gerät muss abschalten, wenn ein Minimumgehalt an Gas im Heizungswasser unterschritten ist. Das Gerät stellt sicher, dass der minimale Gasgehalt in den Leitungsanlagen über Jahre nicht überschritten wird. Dies wird durch eine regelmässige automatische Gasgehaltsüberwachung sichergestellt.

Einwandfrei entgastes Wasser erhöht die Heizleistung um über 10%. Somit können Heizanlagen mit einer tieferen Temperatur gefahren werden (Kosteneinsparung) Wissenschaftliche Versuche haben ergeben, dass Energieeinsparungen durch entgastes Wasser 10-15% betragen können. Wenn die Kesseltemperatur um 5°-10°C abgesenkt werden kann, ist mit noch höheren Einsparungen zu rechen.

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