Sonntag 19. November 2017
 

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Details Typ Xx


  • Durch verbesserte Heizleistung keine kalten Heizkörper:
    Dadurch dass Luft, in gebundener oder gelöster Form, im Wasser ein schlechter Wärmeleiter ist, reduziert sich die Übertragung der Wärme auf die Heizkörper. Durch den Einsatz eines Entgasers ist das Heizungswasser bis zu einem minimalen Teil gasfrei, wodurch eine optimale und lückenlose Wärmeübertragung gewährleistet ist.

  • Verringert die Energiekosten:
    Wenn die Wärmeübertragung auf die Heizkörper zu 100% erfolgt, reduziert sich der nötige Energieaufwand und verbessert somit den Wirkungsgrad. Was wieder ein Beitrag zur Luftverbesserung ist.

  • Keine Geräusche in den Röhren:
    Da an den Heizflächen des Wärmeerzeugers bei entgastem Wasser keine Gasblasen produziert werden, bestehende Gasblasen durch entgastes Wasser sogar abgebaut werden, können keine Gluckergeräusche in der Heizanlage entstehen.

  • Längere Lebensdauer der Heizanlage:
    Unsere Luft besteht u.a. aus 21% Sauerstoff. Dieser Anteil, welcher beim Auffüllen der Heizanlage mit dem Wasser miteingeschlossen wird, zerstört durch Rostbildung alle nicht rostfreien Metallteile. Wird der Sauerstoff nun dem Wasser entzogen, wird die Rostbildung unterbunden. Dadurch kann keine Verschlammung der Heizanlage entstehen.

  • Kontrollierte Entgasung:
    Das DISGAS-Entgasungsgerät besitzt eine Gasmesseinheit, welche bei erreichen eines minimalen Gasgehaltes den Entgasungsvorgang abschaltet. Danach wird das Heizungswasser einmal pro Monat auf dessen Gasgehalt kontrolliert.

  • Kostengünstiger Einbau:
    Durch die geringe Baugrösse kann das Gerät in nächster Nähe der vorhandenen Anschlüsse angebaut werden. Deshalb entfallen hohe Installationskosten.

  • Kostengünstiger Betrieb:
    Die Pumpe hat einen Leistungsbedarf von nur 120 Watt und ist zudem nur dann in Betrieb, wenn Gase im System detektiert werden.

  • Kleinster Platzbedarf:
    Die kleine Baugrösse von nur 300x180x360mm (bei Typ15),und 300x180x320mm (bei Typ1) (BxTxH) und das geringe Gewicht von ca. 11,3 kg (bei Typ 7), 9 kg (bei Typ 1) ermöglichen es, das DISGAS-Gerät auch im kleinsten Heizraum unterzubringen.

  • Geringer Wartungsaufwand:
    Da dieses Gerät keinerlei mechanische oder elektromechanische Regelorgane besitzt und die ausgestossenen Gase nicht in irgendeiner Form gebunden werden, müssen keine Rückstände entsorgt werden und ein Defekt wird nahezu verunmöglicht.

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Warum entgasen, statt wie bisher entlüften?

  • Allgemeines:
    Zentralheizungsanlagen werden mit normalem Leitungswasser gefüllt. Auch eine erforderliche Nachspeisung wird mit Leitungswasser durchgeführt. Dieses Wasser enthält bereits einen grossen Luftanteil. Bei einer Wassertemperatur von 10°C und drucklos, ist ein Gasgehalt von 18 ml/l vorhanden. Da die Erstfüllung unter Druck durchgeführt wird, entsteht bereits eine Übersättigung während der Befüllung. Selbst bei sorgfältigem Auffüllen der Zentralheizungsanlage wird zusätzlich noch Luft eingebracht. Bei Inbetriebnahme der Anlage kommen dann noch Faktoren hinzu, die den Luftanteil im Wasser noch weiter ansteigen lassen. Insbesondere entstehen Mikroblasen durch:

    • Temperaturerhöhung

    • Druckunterschiede

    • Elektrolyse

    • Chemische Reaktionen



    Nach dem Henry`schen Gesetz ist die Löslichkeit von Luft im Wasser, abhängig vom Druck und der Temperatur.



    Luft in Wärme- und Kälteträgersystemen verursachen erhebliche Störungen und vor allem Wirkungsgradverluste, dies erhöht die Betriebskosten.

    • Der Sauerstoff erzeugt Korrosion und verursacht die Verschlammung
    • Luftblasen vermindern oder unterbrechen die Zirkulation
    • Lagerschäden an Pumpen
    • Kavitation zerstört Ventile
    • Geräuschbildung


    Diese zuvor aufgeführten Auswirkungen entstehen zwangsläufig in jeder Heizanlage. Werden jedoch zuerst ignoriert und nach einigen Jahren durch hohe Wartungs- und Reparaturkosten erst ersichtlich.


  • Was ist eine Entgasung:
    Der Unterschied eine Heizanlage zu entlüften, so wie es der Installateur durchführt, oder mit Hilfe eines eingebauten Entgasungsgeräts, welches im Unterdruck entgast, ist enorm. Durch Entlüften können nur Luftblasen die sich im Bereich der vorhandenen Entlüftungsstelle befinden entfernt werden. Ein Grossteil der Luftblasen gelangt aber nie zur Entlüftungseinrichtung, sondern staut sich vor Ventilen, im Heizkessel oder in Rohrbögen. Eine Fussbodenheizung kann zum Beispiel nur durch Spülen einigermassen entlüftet werden. Nach dem Aufheizen der Anlage werden zusätzlich grosse Mengen an gebundenen Gasen freigesetzt. Wer entfernt diese Luftblasen? Auch automatische Entlüfter arbeiten nur wenn die Fliessgeschwindigkeit des Heizungswassers gering ist, und der Anlagendruck sich unter 1.5 bar befindet. Der Hauseigentümer ist nach der ersten Inbetriebnahme durch den Installateur, mehr oder weniger sich selbst mit seiner Heizanlage und deren Problemen, die er meistens nicht erkennt, überlassen.
    Das Entgasungsgerät nimmt hingegen permanent gelöste, wie auch die im Wasser gebundenen Gase heraus.
    Ein Beispiel ist die Mineralwasserflasche: wenn diese das erste Mal geöffnet wird (das heisst drucklos), löst sich ein Teil der gebundenen Kohlensäuregase und entweicht. Wird dieselbe Flasche anschliessend geschüttelt oder erwärmt, entweicht noch mehr Kohlensäure. Dasselbe geschieht im Entgaser. Unter Druck stehendes, gashaltiges Wasser gelangt in eine Vakuumzone, dabei lösen sich sämtliche Gase aus dem Wasser. Nur gasfreies Wasser wird wieder in die Anlage zurückgeführt. Dieses hat die Eigenschaft sich sofort wieder mit Gas anzureichern. Durch dieses Verhalten wird jede noch so versteckte Gasblase in der Heizanlage abgebaut. Ist dieser Prozess der Gasausscheidung beendet, kann von einer entgasten Heizanlage gesprochen werden. Entgastes Wasser hat jedoch die Eigenschaft, sich wieder mit Gas anzureichern. Es nimmt speziell im Sommerbetrieb, wenn das Wasser abgekühlt ist, wieder Sauerstoff über Dichtungen von Ventilen oder Regelgeräten auf. Somit ist eine Gasüberwachung durch den Entgaser auch im Sommerbetrieb gerechtfertigt und sinnvoll.


  • Auswirkungen einer nicht entgasten Heizanlage:
    Räumlichkeiten werden unterschiedlich warm, vor allem bei Bodenheizungen. Dies wird in der Regel durch das Argument einer zu geringen Auslegung von Rohren im Boden abgetan. In Wirklichkeit ist zu viel Luft in den Rohren.

    • Durch schlechte Durchspülung werden Radiatoren nur im oberen Bereich erwärmt.
    • In den Steigleitungen hört man zeitweise Luftblasen aufsteigen.
    • Zur Beginn der Heizperiode muss jedes Jahr entlüftet und Wasser nachgefüllt werden.
    • Pumpen und Ventile müssen des öfteren ersetzt werden.
    • Heizanlagen müssen alle paar Jahre entschlammt werden.
    • Durchrostung von Heizkessel und Röhren.

  • Vorteile einer entgasten Heizanlage:


    • Optimale Heizleistung und deren Wärmeübertragung auf die Räumlichkeiten
    • Energieeinsparungen von 5 - 20% je nach vorherigem Zustand.
    • Keine Verschlammungen der Heizanlage.
    • Keine Geräusche in den Röhren
    • Lange Lebensdauer der Heizanlage ohne aufwendige Reparaturen.